Berichte aus dem Seelsorgebereich -> 2009

Neuer Pfarrgemeinderat gewählt

Am 7./8. November haben die wahlberechtigten Mitglieder der Pfarreien in unserem Seelsorgebereich ihre Vertreter im Pfarrgemeinderat gewählt. Damit endete zugleich die Wahlperiode der bisherigen Pfarrgemeinderäte.

Die Aufgaben vor Ort übernehmen die neuen Ortsausschüsse.

Ökumenischer Kirchentag 2010

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Die Reise nach Jerusalem - Musicalaufführung des Kinderchores

Der Kinderchor "Die Notenhüpfer" hat am Sonntag, den 7. Juni um 15 h in der Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt in Wiehl das Kindermusical "Die Reise nach Jerusalem" von Hella Heizmann aufgeführt.

Die musikalische Leitung lag bei Michael Bischof, die Regie führte Marion Deptner.

  
  

   

Bonifatiuswoche in Bielstein

Die katholische Kirche in Bielstein war wieder eine Woche lang Mittelpunkt eines Kulturprogramms für die Pfarrgemeinde und jeden, der sich durch Musik, in Gesprächen, einen Vortragsabend und einen Ausflug nach Fritzlar mit dem Apostel der Deutschen, Bischof Winfried Bonifatius, beschäftigen möchte. Im vierten Jahr in Folge lud Pfarrgemeinde Bielstein Groß und Klein vom 31. Mai bis 7. Juni zu einer abwechslungsreichen Woche rund um ihren Patron ein. Erstmals stand ein Ausflug in die Bonifatius-Stadt Fritzlar auf  dem Programm.

NEU:
Für Kinder und Jugendliche und deren Eltern gibt es eine eigene Seite mit Terminen und Hinweise auf besondere Aktionen.
Über den
Menupunkt Jugendpastoral geht es zunächst zu den neuen Seiten.

Weichenstellung für Pfarrgemeinderatsarbeit in unserem Seelsorgebereich
Klasurtagung der Pfarrgemeinderäte im Seelsorgebereich

Der veränderte Wahlmodus und die neuen Aufgaben und Ziele des im November 2009 zu wählenden neuen Pfarrgemeinderats waren Gegenstand einer Klausurtagung, zu der am Samstag, dem 14. März 2009 dreißig Mitglieder der amtierenden Pfarrgemeinderäte unseres Seelsorgebereichs, darunter drei Hauptamtliche und neun Mitglieder des Pfarrgemeinderats Waldbröl, im Pfarrheim in Denklingen zusammen kamen. Dieses Arbeitstreffen wurde von Hans-Peter Theodor vom Generalvikariat Köln moderiert.

Entsprechend der vom Erzbistum Köln Anfang diesen Jahres erlassenen neuen Pfarrgemeinderatssatzung wird in diesem Jahr erstmals nur noch ein Pfarrgemeinderat für den gesamten Seelsorgebereich gewählt.

In einem Schritt wurden die Aufgaben des neuen PGR heraus gearbeitet.
Diesbezüglich heißt es in § 2 der neuen Satzung für Pfarrgemeinderäte: „Der PGR hat die Aufgabe, unter Wahrung der spezifischen Verantwortung des Pfarrers gemeinsam mit ihm und dem Pastoralteam das pastorale Wirken entsprechend den Herausforderungen im Seelsorgebereich zu entwickeln und zu gestalten, dass die Kirche in den Lebensräumen und Lebenswelten der Menschen wirksam präsent ist.“
Gemeindespezifisch wurde herausgearbeitet, ob die Arbeit der amtierenden Pfarrgemeinderäte diesem Grundauftrag entspricht und wie sich dieser Auftrag konkretisiert.
Dabei wurde zusammengestellt, welche Themen, Aktivitäten und Projekte dem jeweiligen PGR im letzten Jahr wichtig waren, welche Spaß gemacht haben und welche demotivierend und erschwerend für die PGR- Arbeit waren.
Zunächst galt es dabei, die für die Teilnehmer in diesem Zusammenhang neuen Begriffe der Lebensräume und Lebenswelten zu definieren. Wenn man Lebenswelt mit dem Wohnort gleich setzt, so konnten alle bejahen, dass sie in der Lebenswelt des jeweiligen Wohnorts mit der PGR- Arbeit präsent sind. Im einzelnen erfolgt dies durch caritative und katechetische Arbeit, Feiern wie beispielsweise Tauferinnerungsfeier, Suppenessen, Gebete in Advent- und Fastenzeit oder die Veranstaltungen rund um die neue Orgel in Sankt Michael. Gemeinsam wurde überlegt, wen diese Angebote erreichen. Dabei wurde deutlich, dass eine langsame Öffnung stattfindet im Hinblick auf andere Konfessionen und Religionen, aber auch bezüglich des neuen Seelsorgebereichs.
Als problematisch wurde empfunden, dass es immer schwieriger wird, Menschen zu motivieren, in der Kirche mitzuarbeiten. Die Strukturdebatte in den vergangenen Monaten und Jahren kommt genauso erschwerend hinzu wie der Umstand, dass in Wiehl und Bielstein der Priester nicht mehr vor Ort wohnt.

Hans-Peter Theodor empfahl, die Arbeit der Vergangenheit nicht negativ zu sehen: alle PGR-Mitglieder sollten stolz sein auf das, was sie bisher erreicht haben und positiv in die Zukunft blicken. So müssten alle für sich selbst herausarbeiten, ob es Menschen gibt, die die PGR- Aktivität als Gewinn sehen. In diesem Fall werde man selbst bedeutsam für andere und andere werden bedeutsam für einen selber. Vorrangiges Ziel des neuen PGR sei die Rettung der aktiven Gemeinde und danach die Arbeit an konkreten Projekten. Gemeinsames Ziel muss es sein, Christus berührbar zu machen: Was bringt der Glaube an Lebenssinn für alle Menschen? Was sind die Antworten, auf die Fragen der Menschen, denen wir konkret begegnen?

Diese Fragen und Ziele müsse – so der Moderator - der PGR konkretisieren und danach seine Aktivitäten ausrichten. Im Seelsorgebereich müsse man dann herauszufinden, ob man an den gleichen Fragen arbeitete.

Um diese allgemeinen Anforderungen und Aufgaben konkret für den Seelsorgebereich auszuarbeiten, ist vom Erzbistum in § 2 Abs. 2 der Satzung der PGR vorgegeben, dass der PGR in Zusammenarbeit mit Pfarrer an der Erarbeitung und Realisierung eines Pastoralkonzepts mitwirkt. Darin sollen gemeinsam pastorale Herausforderungen festgestellt werden, Handlungsperspektiven entwickelt und Leitlinien, Schwerpunkte und Zielsetzungen benannt werden. Dieses Pastoralkonzept soll dann regelmäßig überprüft und fortgeschrieben werden.

Das Pastoralkonzept beschreibt besonders Ziele und Umsetzungsschritte einer missionarischen Ausrichtung der Pastoral durch
-          die ehrfürchtige und lebendige Feier der Liturgie
-          die unverkürzte und angemessene Glaubensverkündung
-          die geisterfüllte und tatkräftige Caritas.
Die Sorge um Jugend, Ehe und Familie findet dabei besonders Berücksichtigung.

Pfarrer Jansen legte einen ersten Entwurf eines solchen Pastoralkonzeptes für unseren Seelsorgebereich vor, der von den Teilnehmern ausführlich besprochen wurde.

 Im letzten Teil der Klausurtagung wurden dann strukturelle Inhalte erörtert. Zunächst wurde festgelegt, dass die Wahl paritätisch stattfinden soll, das heißt alle Pfarreien wählen die gleiche Anzahl an PGR- Mitgliedern, wobei Nümbrecht auf Grund seiner Größe in diesem Fall als eigenständig gezählt wird. Über die genaue Anzahl der Mitglieder pro Gemeinde soll in den einzelnen Pfarrgemeinderäten gesprochen werden.  Zudem wurde beschlossen, in jeder Pfarrei Ortsausschüssen einzurichten. Darüber hinaus fand ein reger Austausch über die Bildung von Sachausschüssen sowohl auf Seelsorgebereichs- als auch auf Ebene der Ortsausschüsse statt.

Abschließend wurden die Motivation für eine Mitarbeit im neuen PGR und oder in einem der Ortsausschüsse sowie Werbung für neue PGR- Mitglieder angesprochen. Der Moderator differenzierte dergestalt, dass die konzeptionelle Arbeit auf Ebene des PGR liege, während die praktische Arbeit zukünftig vorwiegend in den Ortsausschüssen stattfinden werde.

Ein besonderer Dank gilt Uwe Schippers, der den Tag für die Gemeinde Denklingen alleine ausrichtete und sich sowohl um Aufbau als auch um Bewirtung und Beköstigung gekümmert hat. Alle Teilnehmer haben sich in Denklingen sehr willkommen und wohl gefühlt!
Zudem gilt es Herrn Theodor für die überzeugende Moderation dieser Klausurtagung zu danken. Er verstand es, die sechs Stunden interessant und lebendig zu gestalten.
Letztlich gebührt der Dank allen Anwesenden, die sich an diesem schönen Tag die Zeit genommen und sich intensiv mit der Arbeit des PGR beschäftigt haben. Sie haben damit wiederum einen wertvollen Dienst für die Kirche geleistet.

Stephanie Baum

KreuzStationenWeg in St. Michael Waldbröl

Objekte aus der Projektarbeit am Hollenberg-Gymnasium sollen zur Betrachtung und zum Gebet anregen

Ein KreuzStationenWeg war vom 20. März 2009 in der Pfarrkirche St. Michael in Waldbröl für die Zeit bis eine Woche nach Ostern installiert worden. Nischen in der Rückwand des Altarraums boten Platz für fünf Stationen. Als Installation in der Kirche St. Michael wurde der Charakter der Fasten- und Osterzeit plastisch veranschaulicht. Betrachtern wurde ermöglicht, den Kreuzweg Jesu auf neue Art nachzuvollziehen, Parallelen in der heutigen Zeit zu entdecken und auf das eigenen Leben zu übertragen.

Seit der Eröffnung am Freitag, den 20.3. mit Schülern, Jugendgruppe, Gemeindemitgliedern wurden verschiedene Gottesdienste angeboten. Die Kirche stand Besuchern tagsüber offen – Flyer gaben den Betrachtern Erklärungen.

Im Rahmen der Projektwoche 2009 des Hollenberg Gymnasiums in Waldbröl ist der KreuzStationenWeg entstanden. Schüler der Jahrgangstufe 11 haben mit zwei Lehrern des Fachbereichs katholische Religion dieses Projekt entworfen. Der KreuzStationenWeg wurde zum ersten Mal Mitte Januar zum Ende der Projektwoche 2009 im Hollenberg Gymnasium präsentiert. Die Projektgruppe hat die traditionellen Kreuzwegstationen von Jesus Christus als Vorlage genommen und 4 Stationen plastisch und textlich gestaltet.

Kreuze und Modelle aus Holz und anderen Materialien stellen die Situationen der Stationen eindrücklich dar. Texttafeln vertiefen Gedanken und regen zum Nachdenken an. Rot-orangene Tücher mit Kerzen leiten den Weg von Station zu Station.

Das Schulprojekt wurde von dem Lehrer Michael Themann angeboten und begleitet. Drei Schüler der Jahrgangsstufe 11 haben den KreuzStationenWeg erarbeitet und umgesetzt. Kaplan Sebastian Hannig begleitet die Installation in der Kirche.

Taizé-Gebet

Stille, Gesang und Gebet - das sind die einfachen und doch kraftvollen Elemente der Gebetsform aus Taizé. Die ruhige und tiefe Atmosphäre schenkte eine spürbare Nähe Gottes, die man nur selten in dieser Form erleben kann.
Zum dritten Mal fand das Taizé-Gebet für unser Dekanat statt, diesmal wieder in der Krypta von St. Franziskus in Gummersbach.

Kaplan Sebastian Hannig

Pfarrkarneval 2009 in St. Mariä Himmelfahrt

Auch in diesem Jahr wurde in St. Mariä Himmelfahrt wieder einmal der traditionelle Pfarrkarneval gefeiert.
Neben den vielen fleißigen Helfern ermöglichten nicht nur Erwachsene, sondern auch viele Jugendliche und Kinder der Gemeinde das Zustandekommen des umfangreichen Rahmenprogramms.
Unter dem Motto: „Manege frei in der Pfarrei“
wurde das offizielle Programm bis weit nach Mitternacht mit Sketchen und Darbietungen gefüllt.

Eines der Highlights war eine Aufführung der Jugendnachfirmgruppe „Die Gummibären“, in der Kaplan Sebastian Hannig auf´s Korn genommen wurde. Allerdings wirkte er selbst aktiv bei dieser Aufführung mit, was zur besonderen Erheiterung der Narren und Närrinnen beitrug.

Bilder von der Veranstaltung finden Sie hier...

Ralf Hübner

Vorstand des St. Cäcila-Chores Bielstein im Amt bestätigt

Der 1. Vorsitzende Wolfgang Vollmer begrüßte die Sängerinnen und Sänger des Kirchenchores „Cäcilia“ Bielstein und wünschte Ihnen ein frohes und gesundes neues Jahr. Er dankte dem Chor für sein Engagement und seiner Einsatzbereitschaft.

Es folgte der Bericht der Chronistin Marianne Rörig. Hierin wurde der Chor nochmals an die schönen Momente 2008 erinnert. Insbesondere das Konzert in Rönsahl und die Fahrt nach Münster wird allen in freudiger Erinnerung bleiben. Ebenso unvergessen, das Adventskonzert anlässlich der neuen Orgel in Waldbröl mit allen Chören des Seelsorgebereichs. Im Anschluss daran folgte der Bericht der Kassiererin Stefanie Liebelt.
Chorleiter Michael Bischof wünschte dem Chor ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2009. Er freute sich über die gute Zusammenarbeit der Seelsorgebereichschöre und bedankte sich für die gute Probenbereitschaft im letzten Jahr. Pfarrer Klaus-Peter Jansen schloss sich den Worten des Chorleiters an und dankte insbesondere Wolfgang Vollmer und dem gesamten Vorstand für die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr. Er wünschte dem Chor weiterhin viel Freude am musizieren und alles Gute für die weitere Zukunft.

Für 40 Jahre aktive Chorarbeit wurde Maria Magdalena („Leni“) Rams geehrt. Weitere Ehrungen erfolgten für Ursula Bickenbach und Ulrike Katharina Grabeck für 25 Jahre und Dorothee Brandt für 10 Jahre aktive Chorarbeit.

Im Anschluss daran folgten die Vorstandswahlen.

Wiedergewählt wurde Wolfgang Vollmer als 1. Vorsitzender. Der weitere Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
1. Vorsitzender: Wolfgang Vollmer
2. Vorsitzender: Thomas Brandt
1. Kassiererin: Stefanie Liebelt
2. Kassiererin: Gabi Klein
1. Schriftführerin: Hildegard Baldsiefen
Chronistin: Marianne Rörig
1. Notenwart: Andreas Pütz
2. Notenwart: Jost Höpfner
Beisitzer: Irmgard Schulz und Margot Vollmer
Kassenprüfer: Mathilde Lang und Ursula Bickenbach

Für das Jahr 2009 stehen schon einige interessante Termine an. So bestreitet der Chor am 05.06. wieder den traditionellen Evensong im Rahmen der Bonifatiuswoche und am 06.12. lädt der Chor zu seinem Adventskonzert ein.

Wer gerne singt und das Gesellige liebt, der ist bei uns genau richtig. Die Proben sind immer mittwochs von 20.15 h bis 21.45 h im Pfarrsaal in Bielstein, Florastraße. Interessierte Sängerinnen und Sänger sind immer gerne gesehen.