Berichte aus dem Seelsorgebereich -> 2008


Jubiläumsbasar der kfd Wiehl - ein voller Erfolg

Eine frohe Gemeinschaft über eine so lange Zeitspanne zu pflegen, dabei einander und Menschen in unterschiedlichsten Projekten Hilfe und Zuspruch zu sein, das ist keine einfache Kunst. Die katholische Frauengemeinschaft von St. Mariä Himmelfahrt in Wiehl hat Erfolge vorzuweisen, die nicht jeder Gruppierung in schnelllebigen Zeiten beschieden sind. Seit 30 Jahren wird am ersten Adventswochenende zum Verkauf angeboten, was im Handarbeitskreis unter Leitung von Gisela Simon gefertigt, von kundiger Hand gebacken und während der sogenannten "Grünen Woche" erstellt wurde. So wird die heiße Phase  kurz vor dem   Basar benannt. Im Keller des Pfarrzentrums finden sich dann die Kranzbinderinnen ein, um Unmengen von "Grünzeug" zu verarbeiten. Und wie in jedem Jahr fanden all die schönen gestickten und gestrickten Sachen, der originelle Schmuck, Adventskränze, -gestecke und - zierrat reißenden Absatz. Dass zugleich ein Plausch bei leckerem Kuchen und Kaffee gehalten werden konnte, machte die Sache für die Besucher nur noch attraktiver.

Nach Auskunft der Vorsitzenden der kfd, Doris Widdel, sind es über 135.000 €, die in diesen 30 Jahren zusammenkamen. Sie kommen  zu je einem Drittel Gesundheitseinrichtungen in Indien (Vanaprastha), Südafrika (St. Johannesburg/Sr. Judith), Haiti (Dr. Klaus-Wasser-Projekt) zugute, zu denen die kfd persönliche Kontakte unterhält. Auch Einrichtungen vor Ort finden Unterstützung, etwa der katholische Kindergarten, das Pfarrzentrum, die Hospizgruppe, das ökumenische Jugendcafe. In diesem Jahr ist der Empfänger vor Ort die Waldbröler Tafel.

Barbara Degener

Eins, zwei, drei und das Brot ist alle - Erntedank in St. Mariä Himmelfahrt

Dank zu sagen, und zugleich sich selbst und andere zu bescheren, das war es vielen in der katholischen Kirchengemeinde St. Mariä Himmelfahrt offenkundig wert, das Wiehler Gotteshaus zum Erntedankfest aufzusuchen. Die mit Beteiligung einer großen Kinderschar abwechslungsreich und familiengerecht zelebrierte Feier sorgte wieder einmal für eine volle Kirche.

Wieviel Zeit, Geduld und Mühe nötig sind, bis ein Brot erstellt wird, das war Thema für groß und klein. Eine Geschichte zum Nachdenken, Lieder und Gebete zum Mitmachen auch für die Kleinsten, schön arrangierte Musik- das alles sorgte für die richtige Stimmung, um von Herzen Dank sagen zu können.

Und nicht zuletzt auch, um diesen Dank in durchaus angenehmer und erquickender Weise weiterzugeben beim anschließenden Suppenessen im Pfarrsaal. Die köstliche Eintöpfe aus den Küchen verschiedener Spender/innen fanden reißenden Absatz. Der Erlös in Höhe von 450,00 € kommt in diesem Jahr der Waldbröler Tafel zugute.

Barbara Degener

Offizielle Begrüßung von Diakon Frey und seiner Familie

„Damit Sie und Ihre Familie unsere schöne Landschaft kennen lernen können, überreiche ich Ihnen als Willkommensgruß einen Gutschein für eine Fahrt mit der Wiehler Postkutsche mit anschließendem Einkehrschwung bei Bergischen Waffeln.“ Mit diesen Worten beendete die Wiehler Pfarrgemeinderatsvorsitzende Martina Hansen ihre offizielle und herzliche Begrüßung von Diakon Frey und seiner Familie, die bereits seit Juli im Pfarrhaus von St. Mariä Himmelfahrt Wiehl wohnt. Zuvor hatte sie schon zum Ausdruck gebracht, dass er nun in einer lebendigen Kirchengemeinde in einer schönen Stadt im Oberbergischen wohnen und arbeiten wird. „Heimweh nach Köln hat keine Chance!“ stellte sie unmissverständlich klar.

Dem kleinen Empfang im Pfarrheim war eine Familienmesse unter dem Leitgedanken „Familie – Gottes gute Erfindung“ vorangegangen. Nach einem Anspiel, in dem Gemeindemitglieder aller Alterstufen ihre Rollen in der Familie und ihre Beziehung zur Familie sehr offen darstellten, leitete Diakon Frey in seiner Katechese den Blick auf die Bedeutung der Kirche als Familie der Glaubenden und auf das, was diese Familie zusammenhalten kann.

Zu diesem besonderen Gottesdienst und dem anschließenden Empfang konnte Pfarrer Klaus-Peter Jansen neben den Gemeindemitgliedern von St. Mariä Himmelfahrt auch Vertreter aus den anderen Gemeinden des Seelsorgebereichs „An Bröl und Wiehl“, Frau Frey und die vier Kinder, den Vater und die Schwestern von Diakon Frey sowie Mitbrüder aus seinem früheren Wirkungskreis willkommen heißen. Sein besonderer Gruß galt Prälat Werner Planker, früherer Heimatpfarrer von Diakon Frey an der Pfarrei Maria in der Kupfergasse in Köln, und Pfarrer Frank Müller von St. Agnes in Köln, wo Alexander Frey vor seiner Versetzung in den Seelsorgebereich „An Bröl und Wiehl“ wirkte.

Beim Empfang hieß Pfarrer Jansen seinen neuen Mitbruder, der seinen Dienst schon im Juli aufgenommen hatte, nochmals ganz offiziell willkommen. Er betonte, dass die Chemie schon vom ersten Tag an stimmt.

Im Anschluss an die Ansprachen nutzen die Gemeindemitglieder die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch mit ihrem neuen Diakon und seiner Familie.

wocl

Verabschiedung von Pastoralreferent Richard Schultze

 „Ihren bisherigen Seelsorgebereich, den Sie fünf Jahre lang von unten gesehen haben, sollen Sie nun zum Abschied auch einmal von oben betrachten können!“  Mit diesen Worten überreichte Bielsteins Pfarrgemeinderatsvorsitzender Dr. Bernhard Wunder gemeinsam der Wiehler Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Martina Hansen einen Gutschein für eine Ballonfahrt als Abschiedsgeschenk der beiden Pfarrgemeinden an den scheidenden Pastoralreferenten Richard Schultze.

Im Rahmen des Pfarrfestes von St. Bonifatius Bielstein und St. Mariä Himmelfahrt Wiehl galt es Pastoralreferent Richard Schultze zu verabschieden, da er turnusmäßig nach fünf Jahren nach Düsseldorf-Gerresheim versetzt wurde. Der Festtag begann mit einem schönen und bewegendem Gottesdienst, der vom Bielsteiner Cäcilienchor unter Leitung von Seelsorgebereichsmusiker Michael Bischof, Marion Deptner (Orgel) und Andreas Oglodek (Klarinette) musikalisch gestaltet wurde. Pfarrer Jansen sprach Richard Schultze zu Beginn seinen Dank aus für die Freundlichkeit und Herzlichkeit, in der er den Menschen in allen Gemeinden des Seelsorgebereichs „An Bröl und Wiehl“ begegnet ist. In seiner Katechese ging PR Schulze auf den Sinn und Bedeutung von Grenzen und die Notwendigkeit, auch Grenzen um der Liebe und des Lebens willen zu überschreiten, ein. Zum Schluss der Hl. Messe erbaten Chor und Gemeinde mit den Irischen Segenswünschen Gottes Segen für den scheidenden Pastoralreferenten. Nach dem Gottesdienst intonierte Andreas Oglodek Trude Herr’s Lied „Niemals gehst du so ganz“ und drückte damit aus, dass Richard Schultze in diesen oberbergischen Gemeinden nicht in Vergessenheit geraten wird.

Am Nachmittag dann erinnerte „die Kirchenmaus“ (Barbara Degener) an das Wirken von Richard Schultze, und auch mit einer bunten Bilderschau wurden viele Ereignisse während der Zeit ihm nochmals lebendig. Pfarrer Jansen dankte Richard Schultze erneut für die gute und offene Zusammenarbeit. „Die Chemie stimmte vom ersten Tag an bis heute!“ hob er hervor. Zur Erinnerung an seinen Wirkungsbereich schenkte ihm Pfarrer Jansen eine Bronzeplastik, die den Hl. Bonifatius darstellt. Das Pastoralteam trug zu Ehren des scheidenden Mitarbeiters und Kollegen das Lied „Die Zeit mit dir geht nun zu Ende“ auf die Melodie einer alten irischen Volksweise vor.

Zudem sprachen die Pfarrgemeinderatsvorsitzenden von Bielstein und Wiehl, der Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Drabenderhöhe, Frank Müllenmeister, und weitere Redner ihren Dank und ihre Anerkennung für die geleistete Arbeit aus und überreichten vielfältige Abschiedsgeschenke.

wocl

Paulus von Tarsus.   Apostel der Völker.

Auf Initiative von Papst Benedikt XVI. zum 2000. Geburtstag des APOSTELS DER VÖLKER PAULUS VON TARSUS (ca. 8/9 - 64/67 n.Chr.) gestaltet die Kirche vom 28. Juni 2008 bis 29. Juni 2009 ein Paulusjahr. Vielfältige Informationen finden Sie hierzu auf einer gesonderten Webseite.

Neuer Kinderchor für den Seelsorgebereich

Aus der Kommunionvorbereitung in Wiehl und Bielstein hat sich einer neuer Kinderchor als Angebot für den ganzen Seelsorgebereich entwickelt. Regelmäßig am Ende des Kommunionunterrichtes hatte Seelsorgebereichsmusiker Michael Bischof im Rahmen eines gemeinsamen liturgischen Abschlusses in der Kirche mit den Kommunionkindern und ihren Eltern gesungen, und dabei ist "der Funke übergesprungen". Dieser Chor soll die musikalische Arbeit des seit Jahren bestehenden Kinderchores „Die Notenflitzer“ in St. Antonius Denklingen ergänzen. Eingeladen sind alle Kinder des Seelsorgebereichs, insbesondere die aus den Pfarrei in Bielstein, Wiehl und Waldbröl, in denen es bisher keinen solchen Kinderchor gibt.
Die Kinder treffen sich regelmäßig donnerstags von 15:30 h bis 16:30 h im Wiehler Pfarrheim. Die Leitung liegt in Händen von Marion Deptner und Michael Bischof.

Weitere Hinweise hierzu finden Sie auf einem Informationsblatt. Zudem gibt es einen Handzettel für Kinder .

WoCl

Die kfd im Dekanat Waldbröl wählt neues Dekanats-Leitungsteam

„Das ist nun nach 8 Jahren meine letzte Sitzung, die ich als kfd-Dekanatsvorsitzende leiten werde, weil ich spüre, dass der Zeitpunkt da ist, zurückzuschrauben. Und trotzdem tue ich diesen Schritt mit einem schweren Herzen!“ so begrüßte Monika Strathaus (Nümbrecht) die 36 Frauen aus den 9 Pfarrvorständen des Dekanats Waldbröl sowie die beiden Präsides Dechant Gille und Pfarrer Jansen. Pfarrer Jansen dankte Monika Strathaus und Erika Kötting, die als Kassenverwalterin ebenfalls 8 Jahre im Dekantsvorstand tätig war, mit Blumen und einem Präsent für den geleisteten ehrenamtlichen Einsatz mit den vielen Stunden, die beide Frauen während ihrer Amtszeit der Aufgabe geschenkt haben.

Einstimmig wurde im Anschluss an die Verabschiedung das neue Dekanats-Leitungsteam gewählt: Ulla Hans als Teamsprecherin und Kassenverwalterin, Dorothea Dehler-Hintermayr als stellvertretende Teamsprecherin, Ursula Schmitz als Schriftführerin. Frau Gertrud Simon wird ihre Aufgabe als Geistliche Begleiterin fortführen. Sie rundete das Treffen mit einem Impuls ab.

Ein Dank geht an die Morsbacher Damen des kfd-Pfarrführungsteams, die im Gertrudisheim für die Verabschiedung sowie die Neuwahl des Dekanatsvorstandes alles liebevoll einladend herrichteten und damit sehr zur guten Atmosphäre beitrugen.

Ursula Schmitz

Erstes Lektoren- und Kommunionhelfertreffen im Seelsorgenbereich „An Bröl und Wiehl“

„Dies ist eine Premiere!“ freute sich Pfarrer Klaus-Peter Jansen bei der Begrüßung der Lektorinnen und Lektoren sowie der Kommunionhelferinnen und Kommunionhelfer seiner vier Gemeinden im neuen Seelsorgebereich „An Bröl und Wiehl“ zu Beginn eines gemeinsamen Gottesdienstes in St. Antonius in Denklingen.
35 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im liturgischen Dienst aus den Gemeinden St. Michael in Waldbröl, Maria Himmelfahrt in Wiehl, St. Bonifatius in Bielstein und St. Antonius in Denklingen waren am 6. März auf Einladung von Pastor Jansen und Pastoralreferent Michael Grüder, im Seelsorgebereich unter anderem verantwortlich für die geistliche Begleitung der Lektoren und Kommunionhelfer, zu einem ersten gemeinsamen Treffen nach Denklingen gekommen.
Im Anschluss an die Hl. Messe fand im Denklinger Pfarrheim ein Abend des Kennenlernens und der Begegnung statt. Pastor Jansen stellte noch einmal heraus, dass alle auf dem Weg zur Gemeinsamkeit und Gemeinschaft im neuen Seelsorgebereich auch durch den Verzicht auf Gewohntes und Liebgewonnenes vieles Neue und Gute gewinnen können.
Die Sprecher der einzelnen Mitarbeitergruppen in den vier Pfarreien stellten sich kurz vor und beschrieben die bisherige Arbeitsweise ihrer Gruppen und die Schwerpunkte ihrer Arbeit.
Unter der Leitung von Michael Grüder waren dann alle Teilnehmer eingeladen, sich an Hand von ausgelegten Bildern und Reiseutensilien, die man gewöhnlich unterwegs benötigt, persönlich vorzustellen und auszudrücken, wo man sich selbst auf diesem Weg hin zur Gemeinschaft im Seelsorgebereich befindet. Aus den hierbei und auch im Anschluss an die Vorstellungsrunde vorgetragenen Fragen und Anregungen entwickelte sich schließlich ein lebhafter Gedanken- und Meingungsaustausch. Zudem wurden konkrete Absprachen für den liturgischen Dienst in den Gemeinden getroffen

wocl

Willkommensfeier für Kaplan Abitya

In einem festlichen Gottesdienst, musikalisch mitgestaltet vom Kirchenchor St.Cäcilia Denklingen, verlas Diakon Josef Miebach am 10.Februar 2008 im Auftrag von Pfarrer Klaus-Peter Jansen die Urkunde, mit der Erzbischof Kardinal Meisner Father Joseph Abitya aus Uganda zum Kaplan im Seelsorgebereich „An Bröl und Wiehl“ bestellt hat.
Im Anschluss an die Hl. Messe bat der Kirchenvorstand von St.Antonius die Gemeinde und zahlreiche Gäste aus den anderen Gemeinden des Seelsorgebereichs zu einem Empfang ins Pfarrheim.

Der Kinderchor „die Notenflitzer“ unter Leitung von Melanie Kuhlmann eröffnete die Willkommensfeier mit einem flotten Lied. Kirchenvorstandsmitglied Ulrich Welter begrüßte die Anwesenden und ganz besonders Kaplan Abitya. „Schön, dass nach nur einem halben Jahr seit dem Weggang von Pastor Ohligschläger wieder Leben im Pfarrhaus und mit Kaplan Abitya wieder ein Seelsorger im Ort wohnt!“ stellte Ulrich Welter fest – und die Gemeinde bestätigte diese Freude mit viel Applaus.

Kaplan Abitya dankte für die vielen guten Wünsche und stellte sich der Gemeinde kurz vor: er ist der jüngste Sohn von insgesamt acht Kindern, aufgewachsen in einem kleinen ungandischen Dorf. Im Juli 2000 wurde er zum Priester geweiht. Er war in seiner Heimatdiözese zwei Jahre als Kaplan und zwei Jahre als Pfarrer tätig gewesen, bevor sein Heimatbischof ihn zu weiteren Studien nach Deutschland entsandte. So studierte er bis zum Herbst 2007 an der Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen bei Frankfurt. Dann bewarb er sich beim Erzbistum Köln, um weitere praktische Erfahrungen in der Seelsorge und der Gemeindearbeit zu gewinnen und zugleich seine Doktorarbeit zu schreiben. Im Sommer 2006 war er bereits in Düsseldorf als Urlaubsvertretung in der Seelsorge tätig gewesen. So galt sein besonderer Gruß auch den Gasteltern, die ihn während dieser Zeit beherbergt hatten und die eigens zu seiner Amtseinführung nach Denklingen gekommen waren.
Kaplan Abitya gab seiner Freude Ausdruck über die gute und freundliche Aufnahme, die er in Denklingen und den anderen Gemeinden im Seelsorgebereich erfahren durfte. Er bat alle darum, ihm beim Erlernen der deutschen Sprache und der Besonderheiten der deutschen Kultur zu unterstützen. „Der Geburt nach bin ich Ausländer. Aber in der Kirche gibt es keine Ausländer!“ Den Worten Jesu entsprechend seien alle, die dem Wort Gottes folgten, ihm Mutter, Schwester und Bruder. Daher fühle er sich auch hier in seinem neuen Wirkungsbereich zu Hause.

wocl

Orden "Gegen den engen Horizont" für Pastor Jansen

Pastor Klaus-Peter Jansen wurde am 20.Januar 2008 von der Waldbröler Karnevalsgesellschaft für seine offene und (Kirchengemeinde-) Grenzen überschreitende Art sowie insbesondere für sein Engagement in der ökumenischen Arbeit vor Ort mit dem Orden "Gegen den engen Horizont" geehrt. Er ist damit der 27. Träger dieser Auszeichnung, die neben ihm u.a. auch vor einigen Jahren Kardnial Meisner erhalten hatte.
In ihrer Laudatio auf den neuen Ordensträger zählte Petra Blatz, selbst Ordensträgerin und WKG-Mitglied, einige der liebenswerten Stärken und Schwächen von Pastor Jansen auf. Als langjährige ehemalige kfd-Vorsitzende wußte sie so manche Internas zu berichten.
Für die Stadt Waldbröl überbrachte der stellvertretende Bürgermeister K.H.Neusinger die Grüße und Glückwünsche von Rat und Verwaltung. Der PGR-Vorstand beglückwünschte den neuen Ordensträger in Form eines kleinen Gedichtes, das Vorstandmitglied Andreas Hombach vortrug. Stephanie Baum, ebenfalls im PGR-Vorstand, überreichte für die Gemeinde ein Buchgeschenk, natürlich mit einem karnevalistischen Thema.

Die Feier wurde von den Tanzgarden der WKG mit mehreren gekonnten und beeindruckenden Darbietungen umrahmt. Das Waldbröler Kinderprinzenpaar Gina I und Christopher II überreichten den Aktiven und Pfarrer Jansen den diesjährigen Kinderprinzen-Orden.

Der Waldbröler Kirchenchor St. Cäcilia unter Leitung von Seelsorgebereichsmusiker Michael Bischof hatte diese Feier mit einigen musikalischen Glückwünschen eröffnet, darunter auch ein speziell für und auf den Ordensträger von Christiane Klein umgedichtetes Lied.

In seiner Danksagung brachte Pastor Jansen zum Ausdruck, dass er in der Ehrung des Waldbröler Pfarrers auch eine Ehrung der Amtskirche sehe. Nachdem er erklärt hatte, wie er persönlich zum Osterwitz gefunden hatte - Ministranten hatten ihm in der Osternacht während seiner Kaplanszeit zwei Ostereier im Kelch versteckt und ihn so annimiert, am Ende der Hl. Messe auch einen Witz zur Erheiterung der ganzen Gemeinde vorzutragen - trug er abschließend einige Anekdoten aus dem Leben eines Priesters vor.

Bilderserie von der Veranstaltung                           Presseberichte: Oberberg-Aktuell                           Oberbergische Volkszeitung

wocl

Sternsingeraktion 2008: Sternsinger für die Eine Welt

Die 50. Aktion in Deutschland - Wir Oberberger waren wieder mit dabei!

Vom 4.bis zum 5. Januar und vereinzelt  bis zum 8. Januar 2008 sind wieder über 90 Kinder in Gruppen mit viel Freude und Elan durch die Straßen von Nümbrecht, Waldbröl und Denklingen gewandert und gefahren, um den Neujahrssegen des Christus-Kindes in die Häuser zu tragen und um eine Spende für das "Kindermissionswerk Die Sternsinger" zu bitten. In Wiehl und Bielstein zogen schon ab dem 26.12.2007 insgesamt ca. 120 Sternsinger stundenweise von Haus zu Haus.

In unserem Seelsorgebereich "An Bröl und Wiehl" mit unsern vier Gemeinden in Bielstein, Denklingen, Waldbröl und Wiehl wurden so von ca. 210 Kindern insgesamt 41.712,33 Euro an Spenden eingesammelt. Davon entfallen auf Denklingen 5.240,19 €, Nümbrecht 5.958,47 €, Waldbröl 8.526,92 €, Wiehl 12.623,75 € und Wiehl-Bielstein 9.363 €.

Wir danken unserem Gott, allen Aktiven und Spendern für die große Hilfe, durch die wieder einige der weltweit insgesamt über 3000 Hilfprojekte für Kinder und Familien spürbar unterstützt werden können.

Viele freuten sich über den Besuch der Sternsinger, darunter auch Nümbrechts Bürgermeister Bernd Hombach.

Neben der beachtlichen sichtbaren Hilfe gibt es eine ebenso große unsichtbare Hilfe - nämlich den göttlichen Segen von Jesus Christus, der mit dem Licht der Weihnacht unsere Häuser und Herzen spürbar erhellen möchte. In den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen bittet Jesus Christus selbst um Aufnahme in unser Haus und Herz und spendet seinen Segen, damit sich das Evangelium in der Welt ausbreiten möge! Denn die Kinder sind mit offenem, vertrauensvollem Herzen unterwegs gewesen. Jesus sagt dazu: "Wer solch ein Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf" (Mt 18,5)!

Mit dem Segen der Sternsinger (Christus Mansionem Benedicat - Christus möge diese Wohnung segnen) wünschen wir allen ein von Gottes Segen und Frieden getragenes Neues Jahr!    

Michael Grüder, Pastoralreferent