Berichte aus dem Seelsorgebereich -> 2007


Gemeinsamer Klausurtag aller Pfarrgemeinderäte im Seelsorgebereich „An Bröl und Wiehl“

Am Samstag, dem 17. November 2007 fanden sich alle Pfarrgemeinderäte des Seelsorgebereichs im Pfarrheim in Wiehl zu einem gemeinsamen Klausurtag ein. Dieser stand unter dem Thema „Unsere neue Situation im Seelsorgebereich und ihre Perspektiven“. Es fanden sich insgesamt 28 PGR- Mitglieder und zusätzlich aus dem Seelsorgeteam Pfarrer Jansen sowie die Pastoralreferenten Michael Grüder und Richard Schultze ein. Geleitet wurde der Tag von Herrn Theodor vom Generalvikariat Köln und seinem ehemaligen Kollegen Herrn Weber.

Die einzelnen Pfarrgemeinderäte erstellten ein Profil ihrer Gemeinde unter folgenden Aspekten:
- Was würden wir einem Interessierten Neuzugezogenen über uns erzählen, was macht uns aus?
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Was ist das Besondere, das Sahnehäubchen, das es so nur bei uns gibt?
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Gibt es auch etwas zum Seelsorgebereich zu sagen (Gewinn?)

Mit diesen Profilen präsentierten sie den übrigen Teilnehmern ihre Pfarrgemeinden.
Nach dem Mittagessen stellten die Dozenten die neuen Strukturen des Seelsorgebereichs vor, die seitens des Erzbischofs angedacht sind. Dazu gab es Gelegenheit Fragen zu stellen.
Dabei kamen viele für die PGR-Mirglieder neue Gesichtspunkte zur Sprache. So hat der Kardinal nunmehr entschieden, dass der neue übergeordnete PGR auf jeden Fall einen Unterbau in den jeweiligen Pfarrgemeinden erhalten wird, über dessen Struktur jedoch noch nichts bekannt ist. Diese Struktur sowie auch die neue Wahlordnung wird in einer neuen Satzung für die PGR fixiert werden.

Der letzte Teil des Nachmittags galt einer weiteren Gruppenarbeit. In (nach Pfarrgemeinden betrachtet) gemischten Gruppen arbeiteten die Teilnehmer heraus, welche Motivation und Voraussetzungen sie benötigen, um sich in einem (für alle vier Gemeinden) gemeinsamen Pfarrgemeinderat zu engagieren. Des Weiteren sollten die pastoralen Grundwerte heraus gearbeitet werden, die erhalten bleiben müssen. Schließlich wurde jeweils eine Maßnahme daraus abgeleitet für die Gemeinde und eine für den Seelsorgebereich.
Diese Ideen wurden dem Plenum vorgestellt und darin diskutiert. Alle waren der einhelligen Meinung, dass die gemeinsam erarbeiteten Ergebnisse gesichert und in die Pfarrgemeinderäte getragen werden sollten. In einem halben Jahr, so vereinbarten die Teilnehmer, wollen sie sich erneut treffen und weiter an den Ergebnissen arbeiten.

Alle waren sich einig: es war ein sehr gelungener Tag. Vor allem die anderen Pfarrgemeinderäte, ihre Ängste und Sorgen, aber auch die Stärke ihrer Pfarrgemeinden kennen zu lernen, war sehr wertvoll für unsere weitere Arbeit.

Dem Wiehler Pfarrgemeinderat sei gedankt für seine Gastfreundschaft!

Stephanie Baum